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Die erste Juraetappe
Von Belfort, durchs nördliche Jura nach La Chaux-des-Fonds

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Ende Oktober  2002 war es mal wieder soweit, wieder sind wir unserem grossen Ziel um über 100 km näher gekommen.Leider waren diesmal nur Wolfgang und Thomas unterwegs. Hier mein ausführlicher Bericht:

Psalm 68,20
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch
1. Tag von Belfort nach Vandoncourt ca 27 km
Ausgangspunkt war diesmal der Bahnhof von Belfort, wo wir im Mai die vorangegangene Etappe beendet hatten. Am Mittwoch fuhren wir mit dem Wagen um 6:00 zunächst mal nach Vandoncourt (Vandancourt liegt südlich von Montbeliard, der berühmten Peugotstadt), das unser erstes Etappenziel sein sollte. Unsere Rucksäcke deponierten wir in der Gite d'Etappe, dann fuhren wir zum Ausgangspunkt Bahnhof Belfort. Die ca. 16 km bis Fesches-le-Chatel rannten wir im leichten Trab immer entlang des Rhein-Rhone Kanals; das war sehr angenehm. Das Wetter war trocken, herbstlich mild und sehr sonnig. 

Bild folgt

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Die restlichen 10 km bis Vandoncourt liefen im leichten Auf und ab durch hügeliges Wald- und Wiesengelände. Die sind wir flott gegangen. Nach insgesamt knapp 5 Stunden waren wir am Ziel. Keine größere Rast gemacht. Die Gite hatten wir für uns alleine, es war ungeheizt wg. Saisonende aber gemütlich. Das Abendessen war etwas zu rustikal, um es mal so auszudrücken, zum Glück hatten wir uns vorher im Lädchen einen guten Elsässer Riesling gekauft.
2. Tag: Vandoncourt - St.Hippolyt ca 26 km
Auch am zweiten Tag hatten wir wunderschönes Wetter. Am Tagesendziel erreichten wir zum ersten Mal die Doubsschlucht, die größte Höhe, die wir erreicht hatten lag bei 688 m. Eine längere Rast unterwegs in einem Cafe. Lange liefen wir auf einem sehr schönen Weg genau auf der Grenze Schweiz/Frankreich auf dem zum Teil noch die alten napoleonischen Grenzsteine von 1817 standen, links das Schweizer Wappen oder das vom Kanton Bern, rechts die Lilie von Frankreich. In St.Hippolyt trafen wir den Kurator der Kirche, der so freundlich war uns einen Stempel in unseren Pilgerpass zu drücken, nachdem wir uns als Pilger offenbart hatten, außerdem zeigte er uns extra noch die Kirche, die aus dem 14 Jh. stammt.

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