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von Selestat ins  Münstertal (Col des la Schlucht)

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Im Spätherbst 2001 war es mal wieder soweit. Diesmal leider nur zu zweit. Die beiden anderen Mitwanderer und Pilger konnten aus beruflichen Gründen nicht mit uns unterwegs sein. Zu zweitt machten wir uns auf den Weg durch den mittleren Elsaß von Saverne zumeist auf dem französischen Fernwanderweg GR531.

Psalm 68,20
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch
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Eine Perle in den mittleren Vogesen: Ribeauville mit den drei Burgen Ribeaupierre, St.Ulrich und Girsberg
1.Tag: Selestat zur Gite de Clausmatt
In Chatenois, direkt am Fuße der Bergkette, die zu der spitzen Gipfelpyramide leitet, auf der das vieleicht berühmteste Schloß des Elsaß erbaut wurde, begannen wir unsere 4-tägige Wanderung, die uns endgültig ins Reich der Hochvogesen leiten sollte.
Nach ca. einer Stunde kommt man an einem seltsamen Zaun vorbei, der zu allerlei Spekulationen verführt. Eine knappe 1/2 Stunde später ist das Rätsel gelöst. Oberhalb von Kintzheim auf dem "Montagne des Singes" befindet sich ein riesiges Areal, in dem ca. 200 Berberaffen leben. Von Frühjahr bis Oktober kann man dieses Freigehege besichtigen.
Unser Weg führte uns in steilen Serpentinen zum Schloß "Haut Koenigsbourg", die im übrigen auf Auftrag des letzten deutschen Kaiser aufwendig im "Zuckerbäckerstil" renoviert wurde: Eine Besichtigung schenkten wir uns wegen des hohen Eintrittspreises.(im Herbst 2001 40,-- FF)
Bald danach erreichten wir das lieblich gelegene Thannenkirch, ein kleine hochgelegene Sommerfrische, die um diese Jahreszeit wie ausgestorben wirkte.Auch hier kann man preisgünstige Quatiere finden, wenn man seine Etappe anders legt.
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Die Grande Rue in Ribeauville
Nach vielen Stunden Gehzeit erreichten wir das sehenswerte Ribeauville. Die von Menschen überfüllte Grande Rue lud zum Schauen und Kaufen ein. Aber da man ja bekanntermaßen beim Wandern alles auf dem eigenen Rücken  tragen muß blieb es beim Schauen Von einem Franzosen hatten wir im Mai bei der letzten Etappe von einer liebenswerten Gite d'Etappe erfahren, der Ferme Auberge de Clausmatt. Gegen 17:30 trudelten wir dort ein. Mehr zu dieser bemerkenswerten und wirlich empfehlenswerten Gite und den sozialen Zielen der Trägerschaft, die diese Gite unterhält erfährt ihr hier.
2. Tag Von Clausmatt zum Lac du Devin
nach einem reichhaltigen Frühstück mit selbstgekochten Konfitüren und frischgepressten Obstsäften hatte uns der Rucksack wieder. Langsam kamen wir wieder in höhere Regionen und passierten nach den mittleren Vogesen zum ersten Male wieder die 900 m Grenze, aber unser Weg sollte uns ja heute noch viel höher führen.
Nach ca 3 Stunden kamen wir nach Aubure, mit über 800 m eine der höchstgelegenen sommerfrischen in den Vogesen. Über einen langgestreckten Höhenrücken  erreichten wir nach weiteren 2 Stunden Gehzeit den Brezourd. Dieser Gipfel ist mit 1.209 m Höhe der höchste der
4. Tag: Übers Hohneck ins Münstertal
3.Tag: Über die Hautes Chaume zum Col de la Schlucht
Praktische Hinweise: