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vom Heimatort Rödersheim nach Speyer

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2. Etappe am Weihnachtstag 2000

Psalm 91, 11+12
Denn er hat seinen Engel befohlen, daß Sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen, daß sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Aufbruch um 8:00 morgens in Rödersheim, es ist bitterkalt, eine dünne Schnee- und Raueisschicht bedeckt die winterliche, erstarrte, noch dunkle Landschaft. Doch es kündigt sich heute am 24.Dezember 2000 ein sonniger, trockener Wintertag an.Von Rödersheim lief ich in sehr zügigem Tempo bis Dannstadt.
Ich beabsichtigte von Dannstadt über Böhl in Richtung Harthaiusen und dann nach Speyer zu laufen.Die kalte und doch feuchte Luft hatte Bäume und Sträucher mit einer bizarren Eisschicht überzogen.
Die Sonne übergoß die winterliche Landschaft mit mildem Licht, aber im Schatten des Waldes blieb es doch einige Grad unter 0. Weiter ging es über Äcker auf  hartgefrorenen und verschneiten Wegen bis zu dem großen Wald, der sich von Speyer bis Neustadt erstreckt, vorbei an einigen zugefrorenen Teichen, dann über den Rehbach, der aus dem Pfälzer Wald kommt.
Nach 4 Stunden und ca. 23 Kilometern kam ich in Speyer am Bahnhof an. Wegen des schnellen Gehtempos spürte ich doch im erheblichen Maße meine Füße.
Fazit: Nun war ich in 2 Tagen von Rödersheim, dort wo alles am 10.November 2000 in der Kirche St.Leo begonnen hatte bis nach Edenkoben an der Weinstraße gelaufen, ca 50 Kilometer. Santiago de Compostella ist noch unendlich weit entfernt
Stp_Speyer.jpg (6435 Byte) Den Kirchstempel vom Speyrer Dom bekam ich am 30.12.2000. Mittags um 12:00 fand ich im Dompfarramt einen Priester, der so freundlich war, meinen Pilgerausweis abzustempeln

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