Bericht Wolfgang Home Berichte Praktische Tips Fotoalbum Links

vom Heimatort nach Speyer und weiter nach Burrweiler

nix.gif (807 Byte)

1.Etappe vom 11.November 2000

Psalm 91, 11+12
Denn er hat seinen Engel befohlen, daß Sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen, daß sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Aufbruch um 7:00 morgens in Dannstadt, es ist noch dunkel, um 9:00 kamen wir am Dom in Speyer an. Die fast 17 km nach Speyer waren wir fast nur gerannt. Den Pilgerstempel erhielten wir ohne Probleme in der Dompfarrei. Nachdem wir noch etwas für die leidigen Blasen gekauft hatten ging es im zügigen Tempo weiter.
Den Einstieg in den Fernwanderweg E8, der nach Edenkoben führte und mit einem roten Kreuz markiert ist, fanden wir allerdings nicht. Auf Fahrradwegen liefen wir die vorderpfälzischen Dörfer Harthausen, Böbingen und Edesheim passierend  bis nach Burrweiler, wo wir um 16:00 sehr müde und mit schmerzenden Füßen ankamen. Auch die Hände waren geschwollen und jeder Schritt ab etwa 45 km war eine Tortur. Die Freude nach etwas über 50 km das Ziel erreicht zuhaben und damit die erste Etappe auf unserem langen Weg zrückgelegt zu haben, verdrängte zunächst den Schmerz.
Das Wetter hielt sich den ganzen Tag, es war sonnig und das Thermometer kletterte auf 10 Grad.
In Böbigen legten wir eine Mittagsrast ein, um uns zu stärken. Im Pfarrhaus in Burrweiler trafen wir leider niemanden an, so warfen wir mit der Bitte um Abstempelung unsere Pilgerausweise in den Briefkasten der Pfarrei.
Wir waren so müde, daß wir noch auf der Heimfahrt - wir wurden von Hendriks Sohn mit dem Wagen abgeholt - einschliefen.Der Muskelkater am Tag danach hatte es in sich.
Fazit: Eine starke Leistung gleich am ersten Tag: 50,2 Km bezogen auf die reine Gehzeit hatten wir einen Stundenschnitt von 6,7 Km hingelegt. Ob sich das nochmal wiederholen läßt ?

zum nächsten Bericht